Pflaumenkuchen backen

Hier war wohl Sommerpause…? Tja… die Pause war nicht geplant, aber notwendig. Es gab einfach zu viele Dinge, die meine ganze Aufmerksamkeit erfordert haben – Zeit zu essen war da eh nicht. Aber jetzt ist wieder alles im Lot und es werden Pläne geschmiedet. Pläne, zu denen es vielleicht sogar ganz bald einen weiteren Blog geben wird, denn als ich auf der Suche nach Geschichten und Erfahrungen von anderen war, wurde ich nicht fündig. Aber mehr dazu dann bald…

Jetzt aber erstmal wieder zu etwas genussvollem: dem Backen. Ich habe ja nun durch meine Küchenabstinenz in den letzten Wochen so einiges an saisonalen Leckereien verpasst, deshalb steige ich jetzt direkt wieder ein und lege vor mit einem Pflaumenkuchen nach Muddis Rezept. Ein absoluter Klassiker. Einfach, gut, schmeckt – mehr braucht ein guter Kuchen nicht.

Pflaumenkuchen

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Pflaumen- und Mirabellenwoche bei Stroemann – Zwetschgenröster

Ein bisschen trickyer als gestern bei den eingeweckten Pflaumen wird es heute mit dem Zwetschgenröster (für den ich übrigens auch Pflaumen genommen habe – aber Pssss…). Obwohl – eigentlich ist das Röster kochen auch ganz einfach, die einzige knifflige Sache ist das Karamell, aber das wird schon!

Zwetschgenröster

Für 4 Gläser Zwetschgenröster nehmt ihr 1 kg Zwetschgen, wascht, halbiert und entsteint sie. 4 EL Zucker in einer Pfanne hell karamellisieren lassen und die Zwetschgen dazugeben. Unter Rühren andünsten, bis sich Saft bildet und 2 TL Zimt darüberstreuen. Weitere 5-10 Minuten weiterdünsten, mit etwas Zitronensaft abschmecken und dann in die Gläser füllen.
Röster passt z.B. gut zu Buchteln oder Kaiserschmarrn.

Zwetschgenröster

Pflaumen- und Mirabellenwoche bei Stroemann – Pflaumen einkochen

Diese Woche werde ich euch einige Rezepte mit Pflaumen und Mirabellen präsentieren und ich bin mir sicher, bei dem Gedanken an den Duft dieser süßen Früchte könnt auch ihr nicht widerstehen! Los geht’s mit einem easypeasy Rezept zum Pflaumen einkochen. Die schmecken dann z.B. zu Knödeln, Pfannkuchen oder gleich so, aus dem Glas gelöffelt.

Pflaumen einkochen

Als erstes müsst ihr die Pfläumchen waschen, aufschneiden, entsteinen und in die sterilen Gläser füllen. Aus Wasser und Zucker kocht ihr dann einen Sirup, das Mischungsverhältnis sollte etwa 3:1 sein, süßer geht immer. Dann einfach den Sirup zu den Pflaumen geben, die Gläser verschließen, eine halbe Stunde bei 100°C im Ofen einkochen – und ZACK – ist der Vorratsschrank  wieder um ein paar Gläser reicher.

Pflaumen einkochen

Pflaumenmus selber machen

Vorm Pflaumenmus machen hatte ich lange Respekt, dabei ist es wirklich super einfach. Man entsteint einfach so viele Pflaumen wie man mag – ich habe zwei Kilo genommen, darunter lohnt es sich kaum – und gibt sie in eine große Ofenform.

Das kann auch ein tiefes Blech sein, wichtig ist nur ein hoher Rand. So lang die Pflaumen noch nicht zusammengefallen sind nehmen sie noch ganz schön viel Platz ein. Die entsteinten Pflaumen habe ich dann großzügig mit braunem Zucker bestreut, mit Folie abgedeckt und über Nacht Saft ziehen lassen.

Pflaumen_Zucker

Besonders gut ist es, wenn die Pflaumen schön reif und Saftig ist, dann kann man sich das ziehen lassen sparen. Meine waren aber noch ziemlich fest, aber am nächsten Tag sah es dann so aus:

Pflaumen_Saft

Auf die gezuckerten Früchte habe ich nun noch mal etwas braunen Zucker gegeben, außerdem gemahlene Nelken und Zimt. Bei der Menge an Pflaumen kann man ruhig ordentlich würzen. Für den besonders aromatischen Geschmack bleiben ein paar Pflaumenkerne mit in der Form. Bei 240°C kommt nun alles in den Ofen. Die Klappe wird während der gesamten Zeit nicht verschlossen, damit die Feuchtigkeit verdunsten kann. Einfach leicht geöffnet lassen oder einen Holtlöffel zwischen Ofen und Klappe klemmen. Sobald der Zucker geschmolzen ist dreht man die Temperatur etwas runter, auf ca. 140°C. Nun hat man eigentlich nicht mehr viel zu tun, außer ab und zu zu rühren und zu warten. Das kann sich schon einige Stunden hinziehen…

Pflaumen_Mus

Wie man sieht bleibt von zwei Kilo Pflaumen nicht allzu viel übrig. Also Endspurt: Die Steine aus dem Mus sammeln, wenn mans nicht so stückig mag noch kurz pürieren und in saubere Weckgläser füllen.

Pflaumenmus_Glas

Und damit das ganze nicht nur lecker schmeckt, sondern auch im Regal gut aussieht, gibts natürlich noch ein selbstgemachtes Etikett:

Pflaumenmus_Etikett

Also: Keine Angst vor Pflaumenmus! Ist wirklich einfach und man kann wirklich viele Menschen glücklich machen mit so einem Gläschen :)