Pflaumenmus selber machen

Vorm Pflaumenmus machen hatte ich lange Respekt, dabei ist es wirklich super einfach. Man entsteint einfach so viele Pflaumen wie man mag – ich habe zwei Kilo genommen, darunter lohnt es sich kaum – und gibt sie in eine große Ofenform.

Das kann auch ein tiefes Blech sein, wichtig ist nur ein hoher Rand. So lang die Pflaumen noch nicht zusammengefallen sind nehmen sie noch ganz schön viel Platz ein. Die entsteinten Pflaumen habe ich dann großzügig mit braunem Zucker bestreut, mit Folie abgedeckt und über Nacht Saft ziehen lassen.

Pflaumen_Zucker

Besonders gut ist es, wenn die Pflaumen schön reif und Saftig ist, dann kann man sich das ziehen lassen sparen. Meine waren aber noch ziemlich fest, aber am nächsten Tag sah es dann so aus:

Pflaumen_Saft

Auf die gezuckerten Früchte habe ich nun noch mal etwas braunen Zucker gegeben, außerdem gemahlene Nelken und Zimt. Bei der Menge an Pflaumen kann man ruhig ordentlich würzen. Für den besonders aromatischen Geschmack bleiben ein paar Pflaumenkerne mit in der Form. Bei 240°C kommt nun alles in den Ofen. Die Klappe wird während der gesamten Zeit nicht verschlossen, damit die Feuchtigkeit verdunsten kann. Einfach leicht geöffnet lassen oder einen Holtlöffel zwischen Ofen und Klappe klemmen. Sobald der Zucker geschmolzen ist dreht man die Temperatur etwas runter, auf ca. 140°C. Nun hat man eigentlich nicht mehr viel zu tun, außer ab und zu zu rühren und zu warten. Das kann sich schon einige Stunden hinziehen…

Pflaumen_Mus

Wie man sieht bleibt von zwei Kilo Pflaumen nicht allzu viel übrig. Also Endspurt: Die Steine aus dem Mus sammeln, wenn mans nicht so stückig mag noch kurz pürieren und in saubere Weckgläser füllen.

Pflaumenmus_Glas

Und damit das ganze nicht nur lecker schmeckt, sondern auch im Regal gut aussieht, gibts natürlich noch ein selbstgemachtes Etikett:

Pflaumenmus_Etikett

Also: Keine Angst vor Pflaumenmus! Ist wirklich einfach und man kann wirklich viele Menschen glücklich machen mit so einem Gläschen :)