Rhabarbertorte mit Baiser

Nachdem der Frühling auf meinem Balkon eingezogen ist, hat er nun auch in der Küche Einzug gehalten. Und wie! Endlich gibt es wieder Rhabarber… Nachdem meine Schwester mich gebeten hatte, für die Konfirmation meines Neffen etwas zu backen hab ich hin und her überlegt was ich mache – und mich schließlich an eine Baisertorte gewagt. Und sie ist sooo gut geworden. Auf den Mixer, fertig, los!

Rhabarbertorte mit Baiser

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Rhabarber-Streusel-Muffins

Nach dem ich Rhabarbersirup gekocht habe, war noch etwas Rhabarber übrig und da das Wochenende naht, muss natürlich Kuchen her! Mangels einer größeren Menge an Eiern und Butter, habe ich nach etwas kleinem, schnellen gesucht und mich für Rhabarber-Streusel-Muffins entschieden, die ich hier gefunden habe.

Rhabarber-Streusel-Muffins

Zu Beginn werden 175 g Rhabarber gewaschen, geputzt und mit 30 g Zucker gemischt.

Für den Teig werden 1 Ei und 125 g weiche Butter schaumig geschlagen und anschließend mit 200 g Mehl, 125 g Zucker, 1 Prise Salz und 1 TL Backpulver verrührt. Nachdem der Rhabarber etwas Saft gezogen hat, wird er unter den Teig gehoben. Die Masse kann jetzt in 12 Muffinförmchen verteilt werden.

Fehlen natürlich noch die Streusel: 100 g Mehl, 30 g Zucker, 1 Prise Salz und 50 g Butter zu Streuseln verkneten und auf die Muffins geben. Ab geht’s für 25 Minuten bei 180 °C in den Ofen und wenn’s herrlich duftet und die Streusel schon gülden sind, sind die guten Stücke fertig. Zu guter Letzt wird noch jeder Muffin mit ein bisschen Vanillezucker bestreut und dann heißt es hoffen, dass sie schnell abkühlen und man probieren kann :)

Rhabarber-Streusel-Muffins und Vanillezucker

Rhabarbersirup

Ich würde am liebsten jeden Tag Rhabarber zu mir nehmen, aber jeden Tag Kuchen ist wohl keine gute Idee… Also habe ich gestern Sirup gemacht, aus dem ich mir nun immer eine erfrischende Schorle zaubern kann. Am Abend darf’s dann auch gerne eine Sekt- oder Vodkaschorle sein ;)

Für einen Liter Sirup habe ich etwa 1,5 Kilo Rhabarber verarbeitet. Eigentlich hatte ich mit mehr Flüssigkeit gerechnet, aber vielleicht habe ich das Gemüse auch zu stark kochen lassen und alles ist verdunstet. Also, ihr braucht:

1,5 kg (nicht zu grünen) gewaschenen Rhabarber
800 g Zucker
500 ml Wasser
1 Limette
2 Zitronen
1/2 Vanilleschote

Der Rhabarber wird schön kleingeschnibbelt und mit dem Zucker vermischt. Etwa eine Stunde lang kann er dann erst mal in Ruhe ziehen. Ich habe die Stangen übrigens nicht geschält, dann wird der Sirup schön pink.
Dazu gebt ihr dann das Wasser, den Saft der Limette und Zitronen und das Mark der Vanilleschote und kocht es auf. Dann eine halbe Stunde köcheln lassen (nicht zu stark kochen) und in ein, mit einem Geschirrtuch ausgelegtes Sieb geben. Den Brei einige Minuten abtropfen lassen, noch ein bisschen rütteln und drücken und dann den Saft in einem sauberen Topf nochmals aufkochen.
Der Saft kann jetzt in gründlich gereinigte und sterilisierte Flaschen abgefüllt werden. Yammi!

Inspiration für’s Rezept gab es übrigens hier und hier.

Rhabarbersirup

Rhabarber-Ingwer-Marmelade

Inspiriert von der besten Freundin musste ich heute unbedingt Rhabarbermarmelade kochen. Und das ging so…:

ZUTATEN 1,1 kg Rhabarber, 50 g kandierter Ingwer, 500 g Gelierzucker 2:1

Erstmal wird der Rhabarber gewaschen und geputzt, die Schale habe ich drangelassen, das gibt später eine schönere Farbe. Die Stangen der Länge nach halbieren und dann in 3 cm große Stücke schneiden. Den kandierten Ingwer fein würfeln und alles in den Topf geben, in dem später auch die Marmelade gekocht wird. Als nächstes kommt der Gelierzucker mit in den Topf. Alles verrühren und für zwei Stunden ziehen lassen…

Bevor die Marmelade gekocht wird, am besten schon mal einige Vorbereitungen treffen: Geschirrtuch auf die Arbeitsplatte, saubere Marmeladengläser aufstellen, Deckel daneben und ganz wichtig – Kochlöffel und Topflappen bereitlegen.
Nach zwei Stunden sollte der Rhabarber ordentlich im Saft stehen, also ab damit auf den Herd! Aufkochen, 3 Minuten kochen und rührenrührenrühren. Ich zieh dabei immer Ofenhandschuhe an, Marmeladenspritzer an den Armen können echt fies heiß sein…

Nach 3 Minuten ist der Rhabarber schön weich gekocht und kann in die Gläser gefüllt werden. Also den Topf vom Herd nehmen und neben die vorbereiteten Gläser stellen. Mit einer Kelle fülle ich die Marmelade in die Gläser und achte darauf den Rand nicht zu sehr vollzukleckern.

Die Gläser möglichst voll machen, Deckel drauf und umdrehen, so verschließen sie luftdicht und der Inhalt bleibt einige Monate haltbar. Nach 10 Minuten können die Gläser wieder umgedreht werden – FERTIG!