Glühweinsirup

Vor zwei Jahren habe ich den Glühweinsirup schon mal zu Weihnachten verschenkt und weil er da so gut ankam, mache ich ihn dieses Jahr noch mal. Außerdem habe ich damals selbst gar nichts abbekommen, das muss ich doch jetzt mal ändern! Die Zubereitung ist einfach und die Wohnung duftet bei der Herstellung wirklich herrlich.

Glühweinsirup

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Chaisirup

Ob als Nikolausgeschenk (zum Genießen in der Vorweihnachtszeit) oder als Last-Minute-Easy-Peasy-Weihnachtsgeschenk: Chaisirup ist super schnell gemacht und schmeckt köstlichst!

Den Sirup zu kochen ist ganz einfach. Ihr braucht dazu nur etwa 16 Beutel eures Lieblings-Chai-Tees. Ich habe den Sweet-Chai von Yogi-Tea genommen. Die Beutel kocht ihr in 600 ml Wasser auf und lasst sie 10 Minuten ziehen. Gut ausdrücken und dann 400 g Zucker in den Tee geben. Zum Kochen bringen und bei starker Hitze etwa 5 Minuten zu einem leicht dickflüssigen Sirup einkochen.

Chaisirup Chai-Tee-Sirup

Die Menge reichte bei mir für drei kleine Flaschen. Der Sirup schmeckt sehr intensiv und ist darum ziemlich ergiebig. Ich hab ihn mit heißer Milch aufgegossen, er schmeckt aber auch sicher gut in Tee, zu Desserts und und und…

Apfelbutterkuchen

Als echte „Heidjer Deern“ (Mädchen aus der (Lüneburger) Heide) bin ich natürlich mit Butterkuchen groß geworden, denn den gibt’s dort wirklich bei jeder Gelegenheit. Und immer wenn ich die Heimat mal wieder schmecken will, backe ich ihn. Aber meist nicht nur den normalen Butterkuchen, sondern meine Geheimwaffe unter den Blechkuchen: Apfelbutterkuchen! Die Zubereitung ist ganz einfach, dauert aber etwas länger, weil der Hefeteig dreimal gehen muss. Dafür duftet dann beim Backen die Wohnung umso schöner nach warmem Kuchen und Äpfeln.

Apfelbutterkuchen

Für den Hefeteig:

  • 250ml lauwarme Milch
  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Hefe (oder 2 Tütchen Trockenhefe)
  • 50g Zucker
  • 75g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1TL Zitronenschale
  • 2 Prisen Salz
Hefeteig für den Butterkuchen

Vorteig | nach der 1. Ruhepause | nach der 2. Ruhepause | Wunderschön!

Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln, mit der Hälfte der lauwarmen Milch, 1TL Zucker und etwas Mehl vom Rand verrühren. Den Vorteig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 15 Minuten ruhen lassen.

Übrige lauwarme Milch, restlichen Zucker, Butter in Flöckchen, Ei, Zitronenschale und Salz zum gegangenen Vorteig geben. Mit dem Mixer und evtl. auch mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten, er sollte nicht mehr an der Schüssel kleben. Nun muss der Teig noch mal etwa 40 Minuten gehen, bis er doppelt so groß geworden ist. Gut aufpassen, dass die Schüssel warm steht und keinen Zug abbekommt.

Apfelbutterkuchen vor und nach dem Backen

Zimtbutter und Äpfel | vor dem Backen | nach dem Backen | Wunderschön!

Für den Belag:

  • 200g Butter
  • 2TL Zimt
  • 2EL + 100g Zucker
  • 500g Äpfel
  • Zitronensaft
  • 120g Mandelstifte/-Blättchen
  • 2EL Bourbon-Vanillezucker

Während der Teig geht, die Äpfel schälen, entkernen, vierteln, in dünne Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Die Butter mit Zimt und 2 EL Zucker vermischen (einfach mit einer Gabel durchmischen) und nochmals kalt stellen.

Ein Backblech buttern und den Ofen auf 180° vorheizen.
Wenn der Teig sich verdoppelt hat, aus der Schüssel nehmen und mit wenig Mehl auf der Arbeitsfläche durchkneten. Auf Blechgröße ausrollen und auf das Blech legen, abdecken und wieder 10 Minuten gehen lassen.

Nun mit zwei Fingern viele kleine Dellen in den Teig pieksen und in jede ein Stückchen Zimtbutter drücken. Das sieht ganz schön viel aus und, ja, der Kuchen macht seinem Namen alle Ehre… :)
Die Äpfel auf dem Teig verteilen und die Mandeln draufgeben. Zucker und Vanillezucker vermischen und auf die Äpfel streuen. Und nun ab in den Ofen! Nach 25 Minuten wird’s lecker!

Apfelbutterkuchen

Am besten lauwarm essen – hervorragend!!

Apfel-Quitten Marmelade und Gewürz-Quitten

Ich liebe Quitten! Dieser Duft, wie sie sich anfühlen und nicht zuletzt wie sie schmecken – herrlich! Von meiner Mutter wurde ich vor Kurzem schon mit Quitten-Gelee versorgt, für die Quitten-Marmelade habe ich nun selbst gesorgt.

Apfel-Quitten Marmelade und Gewürzquitten

Für die Apfel-Quitten Marmelade:
Quitten
Säuerliche Äpfel
Zimtstange
Gewürznelken
Gelierzucker 2:1

Die Quitten abreiben, damit der ölige Flaum abgeht, schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel ebenfalls schälen, entkernen und kleinschneiden. Zusammen mit etwas Wasser, Gewürzen und der entsprechenden Menge Gelierzucker aufkochen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann einfach in Gläser füllen und den Deckel fest verschließen. Wer es wie ich etwas feiner mag, quetscht die Stückchen vor dem Abfüllen mit einem Kartoffelstampfer etwas klein.
Die Apfel-Quitten Marmelade schmeckt schön säuerlich und super fruchtig.

VLUU L110, M110  / Samsung L110, M110

Für die Gewürz-Quitten:
Quitten
säuerliche Äpfel
ein Stück Ingwer
einige Gewürznelken
Zimtstangen

Wie bei der Marmelade die Quitten und Äpfel kleinschneiden. Den Ingwer fein hacken. Mit etwas Wasser Früchte, Ingwer und Gewürze aufkochen und weich köcheln lassen. Noch kochend heiß in saubere Gläser füllen.
Die Gewürz-Quitten passen gut als fruchtiges I-Tüpfelchen zu Wildgerichten, aber auch zu Käse.

Apfel-Quitten Marmelade und Gewürzquitten

Pflaumen- und Mirabellenwoche bei Stroemann – Zwetschgenröster

Ein bisschen trickyer als gestern bei den eingeweckten Pflaumen wird es heute mit dem Zwetschgenröster (für den ich übrigens auch Pflaumen genommen habe – aber Pssss…). Obwohl – eigentlich ist das Röster kochen auch ganz einfach, die einzige knifflige Sache ist das Karamell, aber das wird schon!

Zwetschgenröster

Für 4 Gläser Zwetschgenröster nehmt ihr 1 kg Zwetschgen, wascht, halbiert und entsteint sie. 4 EL Zucker in einer Pfanne hell karamellisieren lassen und die Zwetschgen dazugeben. Unter Rühren andünsten, bis sich Saft bildet und 2 TL Zimt darüberstreuen. Weitere 5-10 Minuten weiterdünsten, mit etwas Zitronensaft abschmecken und dann in die Gläser füllen.
Röster passt z.B. gut zu Buchteln oder Kaiserschmarrn.

Zwetschgenröster

Müslikekse

Kennt ihr diese Fitnesskekse, mit Sonnenblumenkernen, Haferflocken und Rosinen? Eigentlich wollte ich unbedingt so etwas backen, aber leider habe ich kein Rezept dafür gefunden. Alternativ gibt es nun Müslikekse mit Haferflocken, Rosinen und etwas Schokolade. Und ich muss sagen, ich bin nicht enttäuscht – die sind nicht nur ruckzuck gemacht, sondern schmecken auch noch ganz hervorragend!

Zutaten:

200 g brauner Zucker
230 g geschmolzene Butter
2 Eier

200 g Mehl
1 TL Natron
1 TL Zimt
3 EL Vanillezucker
1/2 TL Salz
320 g Haferflocken
150 g Rosinen
Schokoraspel

Müslikekse

Müslikekse

Als erstes werden die flüssigen Zutaten schaumig gerührt und die trockenen Zutaten in einer extra Schüssel vermischt. Anschließend werden die beiden Komponenten mit einem Holzlöffel und viiiiiel Muskelkraft verrührt.

Müslikekse

Müslikekse

Mit einem Teelöffel werden kleine Häufchen aufs Backblech gesetzt und bei 180°C etwa 10 Minuten gebacken. Puuh, das werden ganz schön viele Cookies! Aber der Duft nach Haferflocken und Zimt ist einfach wunderbar, da kann man ja kaum genug kriegen :) Und die lieben Freunde knabbern ja auch gerne mal an dem ein oder anderen Keks…

Das Rezept habe ich übrigens auf diesem Blog entdeckt.

Zimtschnecken

Nach dem ich bei Miris Jahrbuch diesen wunderschönen Hefezopf entdeckt habe, bekam ich nahezu unbändigen Appetit auf Zimtschnecken und dem Appetit musste nachgegangen werden! Dafür habe ich dieses Rezept benutzt und es war wirklich ganz einfach und die Schnecken waren richtig schön weich und zimtig. Herrlich, wie die ganze Wohnung duftet, wenn man etwas mit Zimt macht – mmmmh!

Kirschen und Zimt-Birnen

Eingemachte Kirschen gab es auch früher schon immer im Keller meiner Oma. Um meine Regale zu füllen verwende ich 750 g Kirschen, Zimt, Nelkenpulver, Zucker und Wasser. Zuerst werden die Kirschen entsteint und in Gläser gefüllt, die Menge reicht für 2 Gläser á 500 ml.

Kirschen im Glas

Kirschen im Glas von oben

Der Zucker, Zimt und Nelkenpulber werden mit dem Wasser aufgekocht, bis der Zucker vollständig geschmolzen ist. Die Flüssigkeit über die Kirschen gießen, Gläser verschließen, einkochen – und schon ist die Kindheitserinnerung im Glas.

Kirschen im Glas von oben

Kirschen

Auch die Zimt-Birnen werden mit Zuckersirup eingekocht. Für 4 Gläser á 1 l werden 3 kg Birnen geschält und vom Kerngehäuse befreit und anschließend mit dem Saft einer Zitrone beträufelt. Die Birnenspalten werden in die Gläser gefüllt und in jedes Glas eine Zimtstange gesteckt. Für den Sirup werden 1 l Wasser und 700 g Zucker aufgekocht, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zu den Birnen geben und die Gläser verschließen und einkochen.
Ein saftiger Schokokuchen mit den eingelegten Birnen… – ich freu mich jetzt schon!

Birnen